Laufen gegen Krebs

Die Idee dahinter

Die Veranstaltung „Laufen gegen Krebs“ richtet sich sowohl an Einsteiger als auch ambitionierte Läufer von jung bis alt. Daher beinhaltet die Veranstaltung ein Walkingangebot, ein Kinderlauf als auch zwei Laufstrecken (5 und 10 km sowie 2x 5 km Staffellauf) für Erwachsene.

Dabei soll das Konzept „Gesundheit“ im Fokus stehen, da einerseits das Laufen selbst ein zentraler Teil eines gesunden Lebensstils darstellt, aber andererseits auch das Molekulare Krebsforschungszentrum (MKFZ) der Charité als Veranstalter hinter dem Lauf steht und so alle Einnahmen direkt in die Krebsforschung fließen, was den Lauf von anderen Volksläufen unterscheidet.

Aus den Einnahmen sollen Projekte in der Krebsforschung finanziert werden, die die Grundlagen der Krebsentstehung erforschen und daraus neue Therapieansätze ableiten. Ist es geplant, geförderte Projekte auf der Homepage des Laufes unter www.laufen-gegen.krebs.de vorzustellen.

Das Molekulare Krebsforschungszentrum (MKFZ) der Charité besteht seit 2006 und vereint Forschungsgruppen, die an der Prävention, Diagnose und Therapie verschiedener Krebsarten arbeiten. Direktor des MKFZ ist Prof. Clemens Schmitt, dessen Schwerpunkt und Leukämie- und Lymphomforschung bildet. Seine Arbeit wurde u.a. kürzlich im international führenden Journal „Nature“ veröffentlicht wurde, nachdem es ihm und seiner Arbeitsgruppe gelang nachzuweisen, dass Krebszellen nach Zuckerentzug absterben, was einen vielversprechenden Therapieansatz darstellt. Das MKFZ umfasst des Weiteren 15 Gruppen mit insgesamt rund 130 WissenschaftlerInnen, die in verschiedenen Gebieten der Krebsforschung arbeiten, welche ein breites Themenspektrum von Hautkrebs über Leukämien und Lymphome bis zu Darmkrebs abdecken und deren Arbeit international anerkannt ist und bereits zu vielen klinischen Studien geführt haben, welche die Grundlage neuer Therapien bilden.