Wissenschaftliche Ausrichtung

Forschung lebt davon, Lösungen für Probleme zu entwickeln, die mit konventionellen Denken unlösbar sind. Besonders in Krebsforschung, wenn vielversprechende Ansätze, die noch in Zellkultur und im Tiermodell erfolgversprechend waren, in der klinischen Anwendung keinen Effekt zeigen. Hier zeigt sich, dass die klinische Anwendung Teil einer stetigen und fast exponentiell wachsenden wissenschaftlichen Komplexität ist, die Chance und Schwierigkeit in Einem darstellt.

Darin liegt eines der zentralsten Problemstellungen der Krebsforschung: Ressourcen sind enorm wichtig, reichen allein aber nicht aus, um Fortschritte im Verständnis und der Behandlung von Krebserkrankungen zu machen – entscheidend ist es, die richtigen Ideen zu haben, da Wissenschaft sich dadurch auszeichnet, dass gerade ungewöhnliche Ansätze und unerwartete Dinge häufig den größten Erkenntnisgewinn bringen.

Genau dies stellt die Zielsetzung der Konferenz “Sharing radically novel visions in Cancer“ dar – ein Forum zu bieten für ungewöhnliche Ideen.